Die Behandlung
Der menschliche Organismus bildet eine Einheit: Alle Gewebe im Körper sind in Bewegung und im Idealfall harmonisch
miteinander verbunden. Meist entstehen Beschwerden oder Erkrankungen, weil eine Bewegungseinschränkung eine Struktur
daran hindert, richtig zu funktionieren. Eine solche Funktionsstörung kann früher oder später sogar die Struktur
schädigen. Daher wird ein Osteopath immer versuchen, Bewegungseinschränkungen zu lösen. Damit unterstützt er die
Selbstheilungskräfte, die dann voll wirken können. Heilen kann sich unser Körper nur selbst.
Diese lebensnotwendige Mobilität und Harmonie zu bewahren oder wiederherzustellen ist das Ziel der Osteopathie.
Osteopathie ist keine Glaubensfrage, sondern eine auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauende
Behandlungsmethode, die eine genaue Kenntnis der Anatomie, Physiologie und Biochemie voraussetzt.
Die Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Gespräch, wobei sowohl die genaue Krankheitsgeschichte des Patienten
als auch Ernährungs- und andere Lebensgewohnheiten erfragt werden.
Im zweiten Schritt ertastet die Therapeutin vor allem Gewebe mit veränderter Beweglichkeit oder Spannung - auch
"Listening" genannt. Die geübte Osteopathin kann die minimalsten Bewegungseinschränkungen im Körper fühlen und
interpretieren.
Durch ihre genauen Kenntnisse in Anatomie und Physiologie dringt die Therapeutin dabei von den Symptomen zu den
Ursachen der Beschwerden vor und ordnet jede Störung und deren Behandlung in die Bewegungszusammenhänge des gesamten
Organismus ein.
Manche Beschwerden können schon nach ein oder zwei Sitzungen behoben sein. Einige Zeit später sollte ein
Überprüfungstermin stattfinden, denn der Körper muss sich erst an die neue Beweglichkeit gewöhnen. Besonders bei
chronischen Leiden kann die Behandlung auch mehrere Sitzungen in Anspruch nehmen.
Eine Osteopathin arbeitet nicht nach Zeit: sie beendet die Arbeit dann, wenn das Behandlungsziel erreicht ist.
Die Kosten für eine Behandlung betragen 70.- Euro
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